Mittwoch, 31. August 2011

Das schreckliche Geheimnis von Pepsi in Kambodscha

Irgendwie scheint Kambodscha praedestiniert fuer Horror-Filme zu sein. Vielleicht deswegen haben die Khmers, besonders die weiblichen, ein Faible fuer solche Gruselfilme. Bei einem Trip durchs Land bin ich auf ein altes, vergammeltes Gebaeude gestossen. Die ehemalige Fabrik aus den 7oiger in Battambang traegt einen bekannten Schriftzug PEPSI. Taetsaechlich liegt und steht da noch etliches so wie vorher herum. Es gibt nur einen alten "Wachmann" der selbst irgendwie wie aus einem Gruselfilm aussieht. Gegen eine kleine "Sozialspende" und ein paar Zigaretten lies er uns auf das Gelaende und so habe ich einige Fotos machen koennen.

Der Aufseher hat wie wir von ihm erfahren konnten, die Flaschen die dort herumstehen selbst zusammen getragen. Von irgendwelchen Haendlern, oder was so noch intakt herumlag. Er nutzt das ganze als sozusagen Privat-Museum und zeigt das dann den Touristen. Die Firma und das Gelaende selbst steht zum Verkauf. Wer also eine Flaschenfirma aufmachen moechte ist hier richtig. Genug "Flaschen" soll es ja auch in Kambodscha geben ;-)

Willkommen im Film ;-)










irgendwie war ich im nach hinein beruhigt das er tatsaechlich auf dem Foto zu sehen war ;-) Man weiss ja nie...


Montag, 29. August 2011

Auch im Fussball macht Kambodscha eine gute Figur

Vor einigen Jahren waren Kambodschas Fussballer (sprich Soccer) nicht sehr erfolgreich. Aber das hat sich seit einiger Zeit geaendert. Es gibt kaum ein Spiel aus dem die Kambodschanische Nationalelf nicht erfolgreich hervorgeht. Besser als ihre Thai-Kollegen sind sie allemal schon und es macht echt Laune dabei Live zuzusehen.

Phnom Penh Crown konnte seinen Meistertitel in Kambodscha dank eines Treffers von Kingsley Njoku beim Sieg über Preah Khan Reach am vorletzten Spieltag erfolgreich verteidigen. Durch den Siegtreffer des Nigerianers in der zweiten Halbzeit hat Phnom Penh Crown weiterhin vier Punkte Vorsprung auf Naga Corp, das gegen National Defence Ministry mit 4:1 siegreich blieb.




Football Federation of Cambodia

Informationen zum Verband Gründungsjahr 1933

Mitglied seit 1954
Offizielle Website: http://www.ffcambodia.com/
Infos: info@the-ffc.com
National Football Centre, Road Kabsrov Sangkat Samrongkrom, Khan Dangkor PHNOM PENH 2327 PPT3

Telefon: +855-23/364 889
Fax: +855-23/223 537

Präsident SAO Sokha
Vizepräsident KHIEV Sameth
Generalsekretär KUL Sophana
Schatzmeister DY Vichea
Trainer (Männer) LEE Tae Hong (KOR)
Trainer (Frauen) -
Medienbeauftragter -
Koordinator TUY Bun Hoeurn
Schiedsrichter Koordinator CHHUN Try
Trikots: Trikots Blau, Hosen Blau, Stutzen Blau

Sonntag, 28. August 2011

Leckeres Essen in Sihanoukville

Bei meinem letzten Besuch in Sihanoukville war ich in einigen Restaurants und moechte Euch an meinen kulinarischen Touren etwas teilhaben lassen.

Fruehstuecksbuffet im Beach Club Resort, 23 Tola St., Ochheuteal Beach



Fuer 4,50 US$ gibt es ein kleines, aber sehr gutes und ausgesuchtes Bueffet im europaeischen Stil mit asiatischem Flair. Frische Croissants, Baquettes, Appetithaeppchen, Salate, Fruchtsaefte, exotische Fruechte etc. Soviel man essen und trinken mag. Sehr empfehlenswert.

Speisen wie ein Maharadscha

Im Maharajah, Royal Indian Cuisine Halal, Sihanoukville, auf dem Victory Hill, Tel : 015 966221 kann man vorzueglich indisch essen. Es ist eine Zweigstelle des gleichnahmigen Restaurants in Siem Reap, welches fuer seine Kochkuenste etliche Auszeichnungen bekommen hat. Die Preise sind sehr guenstig, besonders wenn man vergleicht, was man in Europa bezahlen muesste. Das Restaurant bietet Halal-Food an. Das bedeutet das die Speisen besonderen Reinheitsgeboten unterliegen, welche fuer Musilme wichtig sind. Man kann also dort unbedenklich essen. Alles ist frisch zubereitet.

Mein Lieblingsgericht: ein vegetarischische  Thali-Menue fuer laecherliche 3,- US $.

sieht lecker aus und ist es auch

natuerlich ist die Auswahl noch wesentlich groesser
New Seaview Villa

In der "Beachroad" kurz for dem Capitol Guesthouse liegt das sehr schoene Garten-Restaurant des Seaview Villa. Vorzugsweise lohnt sich ein Besuch Abends. Doch vorsicht, es kann sehr voll sein. Warum? Es gibt dort eine ausgezeichnete Karte mit mit einigen netten Besonderheiten. Asia meets Europe - mein bevorzugtes Gericht ist das "Tuna Steak in Lime & Corriander Sauce" (5,50 US$) oder wer Koriander und auch Fisch nicht mag, moege das Schweinefilet in Orange und Ginger Sosse (5,- US$) probieren. Zum Dessert unbedingt das Lemon Cheesecake oder Tiramisu probieren. Beides ist Hausgemacht und kostet je 2,50 US$. Es schmeckt auch Mittags zum verzueglichen Espresso oder Black Coffee.






Donnerstag, 25. August 2011

H & M Zulieferfirma sind gesundheitliche Risiken ihrer Mitarbeiter egal

Ich habe das "Kind" jetzt einfach mal beim Namen genannt. Denn ich bin jemand der wie ihr sicher wisst nicht lange um irgendwas herum redet. So sieht es halt aus. Billigst in Asien produzieren lassen unter den schaebigsten Bedingungen fuer die Arbeiter/innen, und in Europa teuerst verkaufen. Das ist das "Geschaeftsgeheimnis" dieser Renommierfirma H&M.

Die scheren sich einen Dreck drum, unter welchen Bedingungen ihr Mode-Muell produziert wird. In Europa gibt man sich freilich Umweltbewusst. Aber in den Fabriken der 3te Welt- Laendern wird mit Loesungsmitteln, giftigen Farb und Konservierungsstoffen bei 35 Grad ohne Klimaanlage oder Luftfilter herumgesuppelt. Egal ist's Hauptsache die Herren Direktoren, Junior Sales Manager und Fashion-Supervisors sitzen mit ihrem Arsch in Klimatisierten Bueros und labern wie toll ihr letzter Asien-Urlaub war.
"Waren Sie schon mal in Kambodscha? Nein! Da muessen Sie unbedingt hin, das Angkor Wat ist umwerfend, gigantisch! Und das 4 Sterne Hotel wo wir waren, traumhaft. Die Leute sind ja so nett dort aber so arm..."

Ja, warum wohl... ich schreibe da jetzt einmal nichts zu!

Erneut sind in einer Textilfabrik in Kambodscha Hunderte von Arbeiter zusammengebrochen. Fast 300 Beschaeftigte eines Zulieferers der Bekleidungskette H&M seien ins Krankenhaus eingeliefert worden, teilte die Polizei in der Provinz Kampong Som (Sihanoukville) mit.

Schon am Mittwoch seien 85 Arbeiter ohnmaechtig geworden und haetten Medikamente bekommen müssen, am Donnerstag dann weitere 198 Beschaeftigte, sagte Vize-Polizeichef Ly Vireak. Alle seien aber bereits wieder auf dem Weg der Besserung, die Ursache ihres Zusammenbruchs werde nun untersucht. Gewerkschaftsvertreter Chea Mony. Viele der insgesamt 4600 Arbeiter haetten sich zuvor ueber einen „komischen Geruch“ beschwert.

Auch bei einem Hersteller der fuer Puma arbeitet hatten Juni mehrere hundert Arbeiter über Uebelkeit und Benommenheit geklagt. Puma hatte extrem lange Arbeitszeiten und eine Reihe von Verstoessen gegen Gesundheitsbestimmungen zu verantworten.

Die Textilindustrie zaehlt zu Kambodschas wichtigsten Wirtschaftszweigen. Sie beschaeftigt mehr als 300.000 Menschen, zumeist Frauen und Maedchen im Alter von 16 bis 30. Immer wieder erleiden Arbeitskraefte Schwaecheanfaelle, als Ursache gelten ihr schlechter Gesundheitszustand sowie die mangelnde Belueftung der Fabriken.

Warum der Gesundheitszustand der Arbeiterinnen so schlecht ist, duerfte ja auf der Hand liegen. Eine Freundin meiner Freundin, hat es nicht mehr als 6 Monate bei so einem Laden ausgehalten. Danach war sie gesundheitlich so runter, das es fast 9 Monate gedauert hatte bis sie keine Beschwerden mehr hatte. Eine andere Bekannte hatte nach 2 1/2 Monaten am ganzen Koerper einen allergischen Ausschlag. Als sie mit der Arbeit in der Fabrik aufgehoert hat, war der Ausschlag innerhalb 1 Woche weg.

Samstag, 20. August 2011

Erster Onlineshop fuer kambodschanische Waren in Deutschland eroeffnet

Unter dem Namen CAMBODIA DELUXE wurde in Zusammenarbeit mit der Thueringisch-Kambodschanischen Gesellschaft der erste Onlineshop fuer Wohnideen und Einrichtungsaccesoirs in Erfurt gegruendet. Ob edle Tischedecken, Handgefertigte Taschen, traditionelle Krama (Schals) aus Baumwolle oder modische Schals aus Seide, hier gibt es die schoensten Dinge aus Kambodscha.

Absolutes Highlight sind, wie ich finde die sehr eindrucksvollen Oel und Acrylgemaelde des bekannten kambodschanischen Künstlers und Impressionisten Thu Sophannarith. In seinen Bildern stellt es das traditionelle Kambodscha mit seinen Menschen in der Natur dar.



Mehr bei http://www.cambodiadeluxe.de/

Mittwoch, 17. August 2011

Zombies in Kambodscha

und das ist noch nicht einmal eine Zeitungsente. Nein! Es ist die grausame Wahrheit!










Die Juwelwespe (Ampulex compressa) ist eine parasitär lebende Grabwespe aus der Familie der Ampulicidae. Sie kommt in den tropischen Gebieten Indiens, Asiens, Afrikas und des pazifischen Raums vor. Ihr Brutverhalten ist einzigartig:

Sie bedient sich dazu der Amerikanischen Großschabe (Periplaneta americana) als Wirt. Nach einem die Vorderbeine lähmenden Stich in den Thorax setzt die Wespe einen zweiten gezielten Stich in einen bestimmten Bereich der Ganglien und zerstört damit den Fluchtreflex der Schabe.
Und macht sie somit zu einem Zombie!

Sodann führt die Wespe, da sie zu klein ist, um die Schabe zu tragen, das derart präparierte Insekt an einem seiner Fühler zu einer Höhle, wo sie ein Ei im Körper der Schabe ablegt und das Tier in der Höhlung einschließt. Die Schabe unternimmt wegen der Manipulation an ihrem Nervensystem keinen Versuch, sich zu befreien.


Einmal geschlüpft verzehrt die parasitoide Larve der Juwelwespe ihren Wirt im Verlauf einer Woche nach und nach, bis die Schabe schließlich verendet. Die Larve verpuppt sich danach und schlüpft nach etwa vier Wochen aus der Hülle der Schabe.




also Sachen gibts ;-) unglaublich... richtig cool... irgendwie... oder nicht... oder?

Freitag, 12. August 2011

WWF-Deutschland: Reportage Kambodscha

Intressanter Bericht ueber die Arbeit des World Wildlife Founds in Kambodscha.

Wenn ich mich nach meinem sechsmonatigen Praktikum beim WWF-Kambodscha mit Menschen in Deutschland über dieses Land unterhalte, ist Kambodscha den meisten vor allem durch die weltberühmten Tempel von Angkor bekannt, manchen auch durch das Schreckensregime der Roten Khmer, das gerade durch das internationale Tribunal wieder ins internationale Gedächtnis gerufen wird. Wenn ich aber von Kambodschas Reichtum an unberührten Wäldern und Biodiversität spreche, wundern sich viele. Sie hätten nicht erwartet, dass in Kambodscha noch Tiger, Elefanten und Leoparden leben.

Tasache ist leider, das viele Leute noch relativ wenig ueber Kambodscha wissen. Aber es gibt ja Gott-Sei-Dank Coolios Blog und untenstehenden Link zur Sache

WWF-Deutschland: Reportage Kambodscha